Mythen über Handhygiene: Was Unternehmen wirklich wissen sollten

Entdecken Sie fünf weitverbreitete Mythen zur Handhygiene und erfahren Sie, was Unternehmen wissen müssen, um die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu gewährleisten. 

Handhygiene ist mehr als nur Routine, sie hilft dabei, dass sich Menschen am Arbeitsplatz wohlfühlen und gesund bleiben. Gerade im geschäftigen Arbeitsalltag lohnt es sich, Hygienekonzepte und gewohnte Abläufe regelmäßig zu hinterfragen. Erfahren Sie, welche Handhygiene-Mythen sich hartnäckig halten und wie die richtige Handhygiene am Arbeitsplatz aussieht.
 

Inhalt

  1. Warum Mythen rund um Handhygiene ein Risiko sind
  2. Mythos 1: Händewaschen reicht immer – Desinfektionsmittel ist überflüssig
  3. Mythos 2: Heißes Wasser macht die Hände hygienischer sauber
  4. Mythos 3: Stoffhandtücher sind unhygienisch
  5. Mythos 4: Händedesinfektion tötet alle Keime
  6. Mythos 5: Häufiges Händewaschen schadet der Haut, besser ganz lassen?
  7. Fazit: Hygiene beginnt mit Aufklärung – und konsequenter Umsetzung


Warum Mythen rund um Handhygiene ein Risiko sind

Rund um das Thema Handhygiene halten sich einige Mythen immer wieder hartnäckig. Dabei ist die richtige Hygiene gerade an Orten, wo viele Menschen aufeinandertreffen, wie z. B. dem Arbeitsplatz oder in öffentlichen Einrichtungen besonders wichtig und ein entscheidender Faktor für Gesundheit und Betriebssicherheit. Mythen und Fehlinformationen beim Thema Gesundheit führen schnell zu erhöhter Infektionsgefahr, da nachlässig mit entscheidenden Reinigungs- und Desinfektionsschritten umgegangen wird.

Deshalb ist es besonders wichtig, über die richtige Handhygiene am Arbeitsplatz aufzuklären – diese ist nämlich, gewusst wie, ganz einfach in wenigen Schritten durchgeführt. So schaffen Sie ein sicheres Umfeld und reduzieren das Infektionsrisiko für Mitarbeitende und Besuchende in Ihrem Unternehmen. Im Folgenden werden einzelne Mythen genauer beleuchtet.
 

Mythos 1: Händewaschen reicht immer – Desinfektionsmittel ist überflüssig

Händewaschen oder Desinfizieren ist ein wichtiger Bestandteil der Handhygiene. Beim Waschen mit Wasser und Seife werden Schmutz, Fette und auch ein Teil der Keime von der Haut entfernt. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind. Viele denken damit wäre es bereits getan. Doch in vielen Situationen reicht Händewaschen nicht aus, um eine umfassende Keimreduktion zu gewährleisten.

Desinfektion mit einem alkoholbasierten Mittel wirkt dagegen gezielt auf die Abtötung von Krankheitserregern und ist daher besonders wirksam, wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, aber ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

In Arbeitsbereichen wie der Lebensmittelproduktion, im Gesundheitswesen oder engem Personenkontakt, wo Hygiene besonders wichtig ist, sind Desinfektionsmittel sogar unverzichtbar, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Die Fakten zur Handhygiene zeigen: Wer beide Maßnahmen gezielt kombiniert, sorgt für Schutz für Mitarbeitende sowie Besucher.

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Mythos 2: Heißes Wasser macht die Hände hygienischer sauber

Viele Menschen gehen davon aus, dass heißes Wasser die Hygiene beim Händewaschen verbessert. In Wahrheit hat die Wassertemperatur jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Reinigungswirkung, besonders in Temperaturbereichen, die keine Verbrühungen verursachen können.

Viel wichtiger sind die Dauer des Waschens und die richtige Technik: Die Hände sollten mindestens 20 Sekunden gründlich gewaschen werden, um Schmutz und Keime zu entfernen. Heiße Wassertemperaturen können zudem die Haut schädigen, da sie die natürlichen Schutzbarrieren angreifen und die Haut austrocknen. Eine angenehme Wassertemperatur ist daher ideal, um sowohl die Hygiene zu gewährleisten als auch die Haut zu schonen.

Für eine gründliche Handhygiene beim Händewaschen zählt also weniger die Temperatur, sondern vor allem die richtige Technik und Dauer des Waschvorgangs.

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